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Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Mietverträge zwischen der Lehmann Crew GmbH (Vermieter) und ihren Kunden (Mieter)


  1. Technische Bedingungen

  1. Technische Angaben (Maße, Gewichte, Leistungen u. ä.) in unseren Offerten und Geschäfts­briefen sind nach bestem Wissen erstellt. Eine Gewähr für ihre Richtigkeit können wir nicht übernehmen, der Mieter sollte sie im Einzelfall stets nachprüfen.


  1. Das Anbringen von Werbeaufklebern und das sonstige Bekleben der Beplanung und des Aluminiumgerüstes der Zelte und anderer Mietgegenstände ist nicht gestattet. Hierzu gehören auch das Bemalen, Durchbohren, Durchnageln und Tackern von Zeltteilen und anderen Miet­gegenständen.


  1. Bei Holzfußböden (ohne Teppich- oder andere Fußbodenbeläge) kann es durch unterschiedliche Nutzarten und dem unterschiedlichen Abnutzungsgrad der Fußbodenelemente zu Farb- und Beschaffenheitsunterschieden kommen.


  1. Vor Beginn des Zeltaufbaus muss Klarheit bestehen, ob und welche unterirdischen Leitungen die Zeltbaustelle durchqueren (z. B. Strom, Wasser, Gas). Sollten Leitungen vorhanden sein, muss die genaue Lage in einem Plan festgehalten werden. Der Mieter sollte sich deswegen gegebenenfalls mit dem zuständigen Tiefbauamt in Verbindung setzen.


  1. Dem Mieter obliegt es, eine Zeltbaustelle zur Ver­fügung zu stellen, die einen tragfähigen und ebenen Untergrund aufweist und das Einschlagen von 1 m langen Erdnägeln ermöglicht. Der Mieter muss weiter den freien Zugang zur Zeltbau­stelle während des Auf- und Abbaus, die Befahrbarkeit der Zeltbaustelle mit Fahrzeugen von bis zu 25 t zulässigem Gesamtgewicht und einen Stromanschluss mit einer Leistung von 220 V, 16 A gewährleisten. Die Verankerung bei Betonuntergrund ist gegen Aufpreis nur mit Schwerlastdübeln möglich. Das Zeltgerüst darf niemals als Aufhängevorrichtung genutzt werden. Der Mieter hat auch darauf zu achten, dass keine Lampen und Heizungen in der Nähe der Zeltpla­nen installiert werden.


  1. Die eigenmächtige Veränderung einer baubehördlich abgenommenen Zeltkonstruktion ist nicht nur ein Verstoß gegen den Mietvertrag, sondern kann auch als Ordnungswidrigkeit oder Straftat verfolgt werden.


  1. Bei Sturm und Gewitter müssen sämtliche Zelteingänge sofort fest verschlossen werden. Soll­ten Wettereinflüsse die Standsicherheit erkennbar gefährden, muss das Zelt sofort von Perso­nen geräumt und ebenfalls die Planen fest verschlossen werden.


  1. Im Winter müssen die Zeltdächer stets sofort von Schneelast geräumt werden. Die sicherste Methode ist die Beheizung des Zeltes.


  1. Die Bedienung etwa mitvermieteter technischer Geräte wie Zeltheizungen, Stromaggregaten, Kühltheken usw. obliegt dem Mieter. Der Vermieter weist lediglich in die Bedienung ein oder übergibt eine schriftliche Bedie­nungsanleitung.


  1. Der Mieter ist nicht berechtigt, die Zelte ohne vorherige Genehmigung zum Zubereiten von Speisen zu benutzen. Insbesondere jegliches Grillen, Braten, Backen und dergleichen ist untersagt.






  1. Geschäftsbedingungen

  1. Mündliche oder schriftliche Angebote des Vermie­ters sind stets freibleibend.


  1. Wenn im Einzelfall nichts anderes vereinbart wird, erfolgt die Lieferung ab Lager Schönerlinde. Der Auf- und Abbau der Zelte am Bestimmungsort wird vom Ver­mieter erbracht und ist im Grundmietpreis enthalten. Es obliegt dem Mieter, die Zeltbaustelle nach dem Abbau der Zelte wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.


  1. Der Mieter wird dem Vermieter einen vertretungs­berechtigten Ansprechpartner benennen, der sämtliche weiteren Erklärungen (z. B. Terminabsprachen, Bauab­nahme, Übergabeprotokoll) für den Mieter abgeben kann und sowohl beim Aufbau, als auch beim Abbau der Zelte bis zum Ende persönlich anwesend sein wird.


  1. Die erforderlichen behördlichen Genehmigungen und eine Haftpflichtversicherung im erforderlichen Umfang hat der Mieter zu beschaffen. Die Zeltbaustelle ist vom Mieter mit Sicherheitszäunen und –personal zu versehen und die Mietsache während der gesamten Mietzeit zu bewachen sowie vor Beschädi­gungen zu schützen. Der Mieter haftet für Schäden, die dem Vermieter bei Verletzung dieser Pflichten entstehen.

  2. Der Mieter darf die Mietsache nur zu dem vereinbarten Zweck verwenden. Sollte der Mieter hiergegen verstoßen, übernimmt er die volle Haftung für die unbeschädigte Rückgabe der Mietsache und zwar unabhängig davon, ob er die Beschädigung oder den Verlust zu vertreten hat oder nicht.


  1. Der Mieter verpflichtet sich weiter, die obigen Technischen Bedingungen einzuhal­ten. Wenn die Zeltbaustelle den o. g. Anforderungen nicht entspricht, hat der Mieter den Vermieter unverzüglich zu unterrichten. Mehraufwand, der darauf beruht, dass die Zeltbaustelle den Anforderungen nicht entspricht, hat der Mieter zu tragen.


  1. Nach dem Aufbau des Zeltes hat der Mieter das Zelt in Anwesenheit eines Vertreters des Vermieters abzunehmen. Die Abnahme ist dem Vermieter schriftlich zu bestätigen. Sie dient nur Beweiszwecken und ist nicht Voraussetzung für die Fälligkeit des Mietzinses. Vor dem Abbau des Zeltes hat der Mieter das Zelt gemeinsam mit dem Vermieter zu besichtigen. Die Besichtigung wird protokolliert, beide Vertragsparteien haben das Protokoll zu unterschreiben.

  2. Storniert der Mieter den Auftrag, so gilt: Erfolgt die Stornierung mehr als zwei Wochen vor Beginn der Mietzeit, kann der Vermieter pauschal 30 % vom vereinbarten Auf­tragspreis verlangen. Danach beläuft sich die Pauschale auf 50 %. Wird der Auftrag nach Beginn der Mietzeit storniert, so gilt § 537 Abs. 1 BGB. Der Mieter kann einen geringeren Schaden nachweisen. Das Recht, stattdessen Erfüllung oder weitergehenden Schadensersatz zu verlangen, bleibt unberührt.

Die vorgenannte Regelung gilt nicht, soweit der Vermieter den Stornierungsgrund zu vertreten hat.

  1. Ist mit dem Mieter ganz oder teilweise Vorauskas­se vereinbart, so ist diese vor Beginn des Zeltaufbaus zu leisten. Die Zahlung ist entweder in bar oder durch bank­bestätigten Scheck möglich. Wird die Zahlung nicht oder nicht in voller Höhe geleistet, kann der Vermieter die Leistungserbringung verweigern, den Vertrag kündigen und nach § 537 Abs. 1 BGB abrechnen.

  2. Die Aufrechnung durch den Mieter ist ausgeschlossen, soweit es sich nicht um unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Forderungen des Mieters handelt.

  3. Die Haftung des Vermieters – gleich aus welchem Rechtsgrund – ist beschränkt auf Schäden, die der Vermieter oder dessen gesetzliche Vertreter oder Erfüllungsgehilfen vorsätzlich, grob fahrlässig oder bei der Verletzung von für die Erfüllung des Vertragszwecks wesentlichen Pflichten leicht fahrlässig herbeigeführt haben.

  4. In Fällen leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Vermieters beschränkt auf Schäden, mit denen er bei Vertragsabschluss typischerweise rechnen musste.

Die Haftung des Vermieters ist in diesen Fällen jedoch für jedes einzelne Schadensereignis auf € 50.000 begrenzt. Darüber hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen.

Die vorstehenden Haftungsbegrenzungen gelten im unternehmerischen Verkehr auch für Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich von einfachen Erfüllungsgehilfen, die nicht zu den Geschäftsführern oder den leitenden Angestellten des Vermieters gehören, verursacht werden.

Schadensersatzansprüche wegen der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben von den vorstehenden Regelungen unberührt.

  1. Der Mietvertrag unterliegt Deutschem Recht. So­fern der Mieter Vollkaufmann oder ein Unternehmen der öffentlichen Hand ist, soll Berlin Gerichtsstand für sämt­liche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis sein.

Berlin, Juni 2012



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